Sonntag, 23. März 2025

Die iden des März, Glosse

 



Die Iden des März schlagen wieder zu!

Von Jona Angelides

Glosse




Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

Doch siehe da, der März bleibt seiner Tradition treu! Während in Budapest und Istanbul die Menschen auf die Straßen gehen, könnte man fast meinen, der Geist der römischen Republik feiere ein Revival. Orbán und Erdoğan blicken vermutlich nervös über die Schulter – nicht etwa, weil Brutus persönlich hinter ihnen steht, sondern weil das Volk unruhig wird.

Man stelle sich vor: Ein Wahrsager auf dem Budapester Heldenplatz ruft Orbán zu – „Hüte dich vor den Iden des März!“ Daraufhin setzt der Regierungschef schnell ein weiteres Notstandsgesetz in Kraft. In Istanbul wiederum könnte Erdoğan in einem spontanen Demokratieanfall versuchen, das Wort "Protest" aus dem Wörterbuch zu streichen – sicher ist sicher.

Und während Historiker sich fragen, ob sich die Geschichte nicht doch wiederholt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Vielleicht hat Cäsar damals einfach nur Pech gehabt. Heute würde er nicht auf dem Senatsboden verbluten – sondern einfach ein paar Twitter-Accounts sperren lassen.

 

 

Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

Doch siehe da, der März bleibt seiner Tradition treu! Während in Budapest und Istanbul die Menschen auf die Straßen gehen, könnte man fast meinen, der Geist der römischen Republik feiere ein Revival. Orbán und Erdoğan blicken vermutlich nervös über die Schulter – nicht etwa, weil Brutus persönlich hinter ihnen steht, sondern weil das Volk unruhig wird.

Man stelle sich vor: Ein Wahrsager auf dem Budapester Heldenplatz ruft Orbán zu – „Hüte dich vor den Iden des März!“ Daraufhin setzt der Regierungschef schnell ein weiteres Notstandsgesetz in Kraft. In Istanbul wiederum könnte Erdoğan in einem spontanen Demokratieanfall versuchen, das Wort "Protest" aus dem Wörterbuch zu streichen – sicher ist sicher.

Und während Historiker sich fragen, ob sich die Geschichte nicht doch wiederholt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Vielleicht hat Cäsar damals einfach nur Pech gehabt. Heute würde er nicht auf dem Senatsboden verbluten – sondern einfach ein paar Twitter-Accounts sperren lassen.

 

 

Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

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https://joanasgeschichten.blogspot.com 

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Wikinger-Schatzfund, Satire

 

 

Wikinger-Schatzfund

Von Joana Angelides


 

Zwei Hobby-Sondengänger entdeckten Millionenwert und landeten in Haft.

In einem neuen Podcast beleuchtet ein Team der BBC die Geschichte der Schatzsucher Layton Davies und George Powell. Die beiden Sondengänger gelten bis heute als die meistgesuchten Verbrecher von Wales aller Zeiten.

Davies und Powell hatten am 2. Juni 2015 mit Metalldetektoren einen vergrabenen Wikingerschatz auf einem Ackerland in Herefordshire entdeckt und ausgegraben. Dabei handelte es sich um Goldschmuck, Silberbarren und Hunderte von Münzen aus der Zeit von König Alfred dem Großen im 11. oder 12. Jahrhundert. Historiker gehen davon aus, dass die Objekte von einer unbekannten Person, höchstwahrscheinlich einem Mitglied einer sich zurückziehenden Wikingerarmee, vergraben worden waren.

Doch statt die Gegenstände im geschätzten Wert von zwei bis zehn Millionen Pfund (2,4 bis über 11,9 Millionen Euro) bei den britischen Behörden zu deklarieren, verkauften sie die Männer unvorsichtiger Weise und machten damit einen erheblichen Gewinn. 2019 wurden Layton Davies und George Powell jedoch verhaftet.

Der Grund: Um auf dem Land eines Grundbesitzers nach Schätzen zu suchen, ist eine Genehmigung erforderlich. Powell und Davies hatten jedoch keine Erlaubnis und so wurden sie wenige Monate später von einem Gericht wegen des Diebstahls eines der größten Schatzfunde in der Geschichte Großbritanniens verurteilt. Wieder ein Gesetzesübertreter, der an der Bürokratie gescheitert ist, wie Al Capone seinerzeit!

 

Vier Jahre später wurde George Powell aus Newport zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, die später im Berufungsverfahren auf sechseinhalb Jahre reduziert wurden. Layton Davies aus Pontypridd erhielt eine achteinhalb Jahre lange Gefängnisstrafe, die später auf fünf Jahre reduziert wurde.

Die Männer verbüßten ihre Strafen, wurden aber im September 2024 vom Gericht zur Rückzahlung von jeweils rund 600.000 Pfund verurteilt. Der Richter war der Ansicht, dass sie weiterhin bis zu 270 Münzen und Schmuckstücke unrechtmäßig versteckten, um daraus Profit zu schlagen. Das geht gar nicht!

Davies wurde zu weiteren fünf Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er die geforderte Summe des Gerichts nicht zurückgezahlt hatte. Powell begab sich jedoch auf die Flucht. Seither wird der Schatzsucher gesucht. Er sitzt irgendwo am Strand  und poliert seine Goldmünzen und überlegt, ob sich Schatzsuche nicht doch auszahlt.

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Die Rückkehr des Hähnchenbarons, Satire

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