Freitag, 21. März 2025

Eine kleine Katzengeschichte, Tiergeschichte

 

Eine kleine Katzengeschichte

Von Joana Angelides



 

Im nebligen London des Jahres 1883 lebte der junge Künstler Louis Wain mit seiner geliebten Ehefrau Emily in einem kleinen, aber gemütlichen Haus am Rande der Stadt. Die beiden hatten nicht viel, aber sie hatten einander und die Liebe zur Kunst. Eines regnerischen Herbsttages fand Emily ein kleines, zitterndes Kätzchen vor ihrer Tür. Seine großen, leuchtenden Augen blickten sie voller Hoffnung an.

"Louis, wir können ihn nicht einfach draußen lassen", sagte Emily sanft, als sie das Kätzchen in ihre Arme nahm. Ihr Mann lächelte und strich vorsichtig über das klamme Fell des Tieres.

"Dann soll er unser Peter sein", entschied Louis, und so fand das Kätzchen ein Zuhause.

Von diesem Tag an wurde Peter nicht nur ein treuer Gefährte, sondern auch die Muse von Louis Wain. Stunde um Stunde verbrachte der Künstler damit, ihn zu beobachten, seine Bewegungen auf Papier festzuhalten. Bald malte er Peter nicht mehr nur als einfaches Kätzchen, sondern als verspieltes Wesen mit menschlichen Zügen – aufrecht stehend, Tee trinkend, lächelnd. Seine Bilder wurden immer bekannter und brachten den Menschen Freude.

Doch das Glück der kleinen Familie währte nicht lange. Emilys Krankheit schritt unaufhaltsam voran, und bald konnte selbst Louis’ Kunst die Schatten nicht mehr vertreiben. Eines kalten Winterabends nahm sie seine Hand und flüsterte: „Male weiter, Louis. Lass die Welt sehen, wie besonders Katzen sind. Wie besonders unsere Peter ist.“ Und mit einem sanften Lächeln schlief sie für immer ein.

Louis' Herz zerbrach an diesem Verlust. Doch Peter blieb an seiner Seite, schmiegte sich an ihn in stiller Gesellschaft. In seiner Trauer malte Louis weiter – immer größere Augen, immer lebendigere Farben. Seine Katzen wurden wilder, ihre Muster verwoben sich mit verschlungenen Ornamenten. Die Menschen liebten seine Bilder, doch sie verstanden nicht, dass sie das Echo seines gebrochenen Herzens waren.

Jahre vergingen, und Louis verlor sich immer mehr in seiner Welt der Farben und Formen. Schließlich wurde er in eine Anstalt gebracht, doch sein Geist lebte weiter in seinen Bildern. Der Garten, den man ihm dort ließ, wurde bald von Katzen bevölkert – vielleicht ahnten sie, dass hier jemand war, der sie verstand.

Und so saß Louis oft in der Sonne, ein Kätzchen auf dem Schoß, und blickte mit sanftem Lächeln in eine Welt, die ihn vielleicht nicht mehr verstand – doch in der seine Katzen für immer weiterlebten.


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Wenn Milliardäre streiten, lacht der Golfplatz, Satire

 

Wenn Milliardäre streiten, lacht der Golfplatz

Von Joana Angelides



Mar-a-Lago – Was als eine strahlende Romanze zwischen dem USA- Präsidenten Donald Trump und Tesla-Mogul Elon Musk begann, entwickelte sich zunehmend zum Rosenkrieg der Superreichen. Laut anonymen Quellen – die sich ausschließlich in Steak-Restaurants und Golfclubs aufhalten – soll Trump sich mittlerweile über Musks omnipräsente Anwesenheit beklagen.

„Er taucht überall auf!“ Soll Trump in einem vertraulichen Gespräch gesagt haben, das zufällig von 37 Reportern mitgehört wurde. „Ich schlage einen Ball auf dem Golfplatz, und Elon steht plötzlich daneben mit einer PowerPoint-Präsentation: 'Was wäre, wenn wir den Golfball mit Solarenergie ausstatten?'“

Musks Vision: Ein smarterer Präsident?

Während Trump genervt wirkt, sieht Musk die Sache – natürlich – ganz anders. Auf X (ehemals Twitter, jetzt quasi sein persönliches Tagebuch) postete er:

„Trump und ich haben eine großartige Beziehung. Ich optimiere nur seinen Entscheidungsprozess mit Neuralink. Wer möchte keinen smarten Präsidenten?“

Allerdings könnte genau das der Knackpunkt sein. Denn die Vorstellung, dass jemand anderes als Trump selbst das Sagen hat, ist für den Präsidenten so undenkbar wie ein Steak „medium“.

„Wenn jemand entscheidet, dann ich!“, sagte Trump kürzlich in einem seiner berühmten Monologe. „Elon ist ein kluger Typ, aber er ist nicht so klug wie ich. Ich meine, er hat Elektroautos erfunden – ich habe Casinos mit vergoldeten Toiletten erfunden! Wer hat hier wirklich den größeren Erfolg?“

Melania sieht's pragmatisch: Ein Babysitter für Donald

Interessanterweise scheint eine Person mit der ganzen Angelegenheit überhaupt kein Problem zu haben: Melania Trump . Laut Insidern genießt sie es regelmäßig, wenn Musk sich mit ihrem Mann beschäftigt.

„Solange Elon da ist, kann ich in Ruhe meine Designertaschen ordnen“ , soll sie einer Freundin gesagt haben. „Er unterhält Donald mit seinen Raketen und Cyborg-Plänen, und ich kann in Ruhe das tun, was ich am besten kann – mich aus allem raushalten.“

Trumps Plan: Musk ins All schicken?

Doch wie wird Trump das Problem Musk lösen? Laut einer gut gefälschten Quelle überlegt Trump derzeit eine geniale Strategie: Er will Musk das tun lassen, was Musk am besten kann – in den Weltraum abhauen.

„Elon wollte doch eh zum Mars“, sagte Trump grinsend. „Ich gebe ihm einfach die einmalige Gelegenheit, den allerersten Space Force-Botschafter auf dem roten Planeten zu werden! Kostenlos! Nur Hin-, kein Rückflug!“

Ob Musk dieses großzügige Angebot annimmt, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt er aber offenbar weiter Trumps persönlicher Schatten – ein Schatten mit Milliarden auf dem Konto, Elektroautos im Gepäck und einem Tweet für jede Lebenslage.

 

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