Feind in den eigenen Reihen? – Putins Limousinen-Diät
Von Joana Angelides
Dass Menschen
im öffentlichen Raum immer gefährdet sind, einem Anschlag zum Opfer zu fallen, weiß
doch jeder.
Alleinherrscher,
oder selbsternannte Diktatoren jedoch noch viel mehr. Schon seit Cäsar wissen
wir, dass besonders aus eigenen Reihen immer jemand hervorpreschen kann!
Die Frage
dann „Auch du mein Sohn…“ erübrigt sich
dann wohl.
In Moskau brennt mal wieder eine Luxuskarosse
– diesmal ein Aurus Senat im Wert von 330.000 Euro. Aber keine Sorge, liebe
Steuerzahler, das gehört zur natürlichen Fahrzeugrotation der
Präsidialverwaltung. Schließlich ist es anstrengend, ständig neue Limousinen an
Kim Jong Un zu verschenken und dann selbst auf alten Sitzen Platz zu nehmen.
Wie vereint sich der sozialistische Gedanke
mit einer Flotte von solchen Luxus-Autos?
Marx wird rotieren im Grabe.
Ob Putin selbst im Wagen saß? Unklar. Aber
falls ja, dürfte er sich gefühlt haben wie ein Schaschlik auf dem Grill. Zum
Glück gibt es keine Verletzten – abgesehen vom Stolz der russischen
Autoindustrie.
Selbstvertrauen
ist gut, Kontrolle ist besser
Währenddessen geht die Sicherheitsparanoia
weiter: In Murmansk mussten Mitglieder der Ehrenwache ihre Waffen entladen,
ihre Taschen leeren und vermutlich auch noch ihre Großmütter auf
regimefeindliche Aktivitäten durchleuchten lassen. Der Grund? Angst vor einem
Attentat – von den eigenen Truppen!
Denn wer würde es wagen, dem großen Wladimir
etwas anzutun? Na ja, vielleicht jemand, der mal Nachrichten liest. Oder
jemand, der sein Gehalt in Rubel bekommt. Oder einfach jemand, der genug davon
hat, bei minus 30 Grad in einem Land zu salutieren, das sich von
Kriegserklärungen ernährt.
Kanaldeckel-Check
für den Kreml-Chef
Aber das war noch nicht alles! FSO-Beamte
durchsuchten vor einer Veranstaltung in Moskau eifrig Kanaldeckel. Vielleicht
hatte jemand eine Bombe versteckt? Oder noch schlimmer: eine Ausgabe der „New
York Times“ mit echten Nachrichten?
Die Sicherheitsmaßnahmen um Putin werden immer
strikter, der Kreis der Vertrauenswürdigen immer kleiner. Vielleicht endet das
Ganze damit, dass er sich nur noch selbst die Hand schüttelt – vorausgesetzt,
er vertraut sich noch.
In diesem Sinne: Viel Glück, Wladimir! Und
vielleicht doch lieber einen Tesla? Der brennt wenigstens umweltfreundlicher.
Es gibt zahlreiche Kurzgeschichten, einige Romane und Gedichte von mir! Fast alles in e-Books zusammengefasst! Download von amazon, Thalia Libri und allen Großhändlern! Großes Lesevergnügen um wenig Geld!
In Google und allen Suchmaschinen sowie meinem Blog:
https://joanasgeschichten.blogspot.com
www.store.streetlib.com
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen