Samstag, 29. März 2025

Feind in den eigenen Reihen? Satire

 

Feind in den eigenen Reihen? – Putins Limousinen-Diät

Von Joana Angelides

 

Dass Menschen im öffentlichen Raum immer gefährdet sind, einem Anschlag zum Opfer zu fallen, weiß doch jeder.

Alleinherrscher, oder selbsternannte Diktatoren jedoch noch viel mehr. Schon seit Cäsar wissen wir, dass besonders aus eigenen Reihen immer jemand hervorpreschen kann!

Die Frage dann „Auch du mein Sohn…“  erübrigt sich dann wohl.

In Moskau brennt mal wieder eine Luxuskarosse – diesmal ein Aurus Senat im Wert von 330.000 Euro. Aber keine Sorge, liebe Steuerzahler, das gehört zur natürlichen Fahrzeugrotation der Präsidialverwaltung. Schließlich ist es anstrengend, ständig neue Limousinen an Kim Jong Un zu verschenken und dann selbst auf alten Sitzen Platz zu nehmen.

Wie vereint sich der sozialistische Gedanke mit einer Flotte von solchen Luxus-Autos?  Marx wird rotieren im Grabe.

Ob Putin selbst im Wagen saß? Unklar. Aber falls ja, dürfte er sich gefühlt haben wie ein Schaschlik auf dem Grill. Zum Glück gibt es keine Verletzten – abgesehen vom Stolz der russischen Autoindustrie.

Selbstvertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Währenddessen geht die Sicherheitsparanoia weiter: In Murmansk mussten Mitglieder der Ehrenwache ihre Waffen entladen, ihre Taschen leeren und vermutlich auch noch ihre Großmütter auf regimefeindliche Aktivitäten durchleuchten lassen. Der Grund? Angst vor einem Attentat – von den eigenen Truppen!

Denn wer würde es wagen, dem großen Wladimir etwas anzutun? Na ja, vielleicht jemand, der mal Nachrichten liest. Oder jemand, der sein Gehalt in Rubel bekommt. Oder einfach jemand, der genug davon hat, bei minus 30 Grad in einem Land zu salutieren, das sich von Kriegserklärungen ernährt.

Kanaldeckel-Check für den Kreml-Chef

Aber das war noch nicht alles! FSO-Beamte durchsuchten vor einer Veranstaltung in Moskau eifrig Kanaldeckel. Vielleicht hatte jemand eine Bombe versteckt? Oder noch schlimmer: eine Ausgabe der „New York Times“ mit echten Nachrichten?

Die Sicherheitsmaßnahmen um Putin werden immer strikter, der Kreis der Vertrauenswürdigen immer kleiner. Vielleicht endet das Ganze damit, dass er sich nur noch selbst die Hand schüttelt – vorausgesetzt, er vertraut sich noch.

In diesem Sinne: Viel Glück, Wladimir! Und vielleicht doch lieber einen Tesla? Der brennt wenigstens umweltfreundlicher.

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