Sonntag, 30. März 2025

Die US-Staatsverschuldung,

 

Die US-Staatsverschuldung

Von Joana Angelides



Laut der Peter G. Peterson Foundation belief sich die US-Staatsverschuldung im März 2025 auf rund 36,6 Billionen US-Dollar. Ein Großteil der Schulden entfällt auf US-Bürger, ein erheblicher Teil aber auch auf andere Länder.

Trump erklärt die Schulden für „Fake News“ – Weltwirtschaft lacht nervös.

In einer bahnbrechenden Finanzanalyse, die sicher in Harvard-Lehrbücher eingehen wird, stellte Donald Trump im Februar 2025 fest, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise gar nicht so viele Schulden haben, wie alle immer behaupten. Seine revolutionäre These: „Wenn wir es nicht bezahlen, ist es auch keine echte Schuld.“ So nach dem Motto, was ich nicht sehen will, ist nicht da……Basta!

Die Trump’sche Schulden-Strategie:

Auf einer improvisierten Pressekonferenz an Bord der Air Force One erklärte Trump:
„Diese Staatsanleihen? Sehr verdächtig. Wir prüfen sie gerade. Vielleicht haben wir sie nie ausgegeben! Vielleicht sind sie von China gefälscht! Oder von Joe Biden! Das wäre sehr, sehr unfair.“

Wirtschaftsexperten auf der ganzen Welt begannen daraufhin hektisch, in ihren Büchern nachzusehen, ob Schulden tatsächlich nur existieren, wenn man sie anerkennt. Leider blieb das gewünschte Kapitel „Wenn du’s ignorierst, ist es weg“ unauffindbar.

Betroffene Länder reagieren besorgt – oder auch nicht. Abwarten und Tee trinken.

Japan, China und Großbritannien, die gemeinsam Billionen in US-Staatsanleihen halten, reagierten zunächst geschockt. Der chinesische Finanzminister wurde dabei gesichtet, wie er nervös seinen Tee umrührte. Japan hingegen überlegte, ob es nicht Zeit sei, seine Reserven in Pokémon-Karten anzulegen – die haben schließlich eine stabilere Wertentwicklung.

Putin ließ unterdessen ausrichten, dass Russland nie in US-Staatsanleihen investiert habe, sondern „immer nur in wertbeständige Dinge wie Gas, Gold und gute Hacker“. Vorausschauend!

Die USA: Endlich schuldenfrei?

In einem finalen Akt finanzieller Genialität könnte Trump schließlich einfach verkünden, dass die Schulden der USA „annulliert“ sind – wie ein unliebsamer Gerichtstermin. Die Börsen würden wahrscheinlich kollabieren, aber Trump-Fans weltweit könnten jubeln: „Unser Präsident hat uns von den Schulden befreit!“ Ein guter Job! MAGA!

Ob die Weltwirtschaft diesen Schachzug überlebt? Experten sind sich uneins. Aber eines ist sicher: Wenn Trump es nicht bezahlt, dann war es auch nie echt. So schaut´s aus!

 

 

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Samstag, 29. März 2025

Feind in den eigenen Reihen? Satire

 

Feind in den eigenen Reihen? – Putins Limousinen-Diät

Von Joana Angelides

 

Dass Menschen im öffentlichen Raum immer gefährdet sind, einem Anschlag zum Opfer zu fallen, weiß doch jeder.

Alleinherrscher, oder selbsternannte Diktatoren jedoch noch viel mehr. Schon seit Cäsar wissen wir, dass besonders aus eigenen Reihen immer jemand hervorpreschen kann!

Die Frage dann „Auch du mein Sohn…“  erübrigt sich dann wohl.

In Moskau brennt mal wieder eine Luxuskarosse – diesmal ein Aurus Senat im Wert von 330.000 Euro. Aber keine Sorge, liebe Steuerzahler, das gehört zur natürlichen Fahrzeugrotation der Präsidialverwaltung. Schließlich ist es anstrengend, ständig neue Limousinen an Kim Jong Un zu verschenken und dann selbst auf alten Sitzen Platz zu nehmen.

Wie vereint sich der sozialistische Gedanke mit einer Flotte von solchen Luxus-Autos?  Marx wird rotieren im Grabe.

Ob Putin selbst im Wagen saß? Unklar. Aber falls ja, dürfte er sich gefühlt haben wie ein Schaschlik auf dem Grill. Zum Glück gibt es keine Verletzten – abgesehen vom Stolz der russischen Autoindustrie.

Selbstvertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Währenddessen geht die Sicherheitsparanoia weiter: In Murmansk mussten Mitglieder der Ehrenwache ihre Waffen entladen, ihre Taschen leeren und vermutlich auch noch ihre Großmütter auf regimefeindliche Aktivitäten durchleuchten lassen. Der Grund? Angst vor einem Attentat – von den eigenen Truppen!

Denn wer würde es wagen, dem großen Wladimir etwas anzutun? Na ja, vielleicht jemand, der mal Nachrichten liest. Oder jemand, der sein Gehalt in Rubel bekommt. Oder einfach jemand, der genug davon hat, bei minus 30 Grad in einem Land zu salutieren, das sich von Kriegserklärungen ernährt.

Kanaldeckel-Check für den Kreml-Chef

Aber das war noch nicht alles! FSO-Beamte durchsuchten vor einer Veranstaltung in Moskau eifrig Kanaldeckel. Vielleicht hatte jemand eine Bombe versteckt? Oder noch schlimmer: eine Ausgabe der „New York Times“ mit echten Nachrichten?

Die Sicherheitsmaßnahmen um Putin werden immer strikter, der Kreis der Vertrauenswürdigen immer kleiner. Vielleicht endet das Ganze damit, dass er sich nur noch selbst die Hand schüttelt – vorausgesetzt, er vertraut sich noch.

In diesem Sinne: Viel Glück, Wladimir! Und vielleicht doch lieber einen Tesla? Der brennt wenigstens umweltfreundlicher.

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Donnerstag, 27. März 2025

Schnee aus der Retorte, Glosse

 

Schnee aus der Retorte – oder wie China den Winter rettet

Von Joana Angelides

Glosse



Verkommen unsere Skigebiete zum Exportschlager?

Die Touristen aus Fernost haben es längst erkannt: Skifahren ist nicht nur eine Sportart, sondern eine milliardenschwere Goldgrube! Und wenn es in Europa bald keinen Schnee mehr gibt? Kein Problem – dann baut man die Alpen einfach nach!

Während die Österreicher noch grübelnd auf ihre grün-braunen Berghänge starren und überlegen, ob man mit Kunstrasen vielleicht auch Wedeln kann, haben die Chinesen das Problem längst gelöst. In Shanghai thront nun der neueste Exportschlager: das „Snow Indoor Skiing Theme Resort“ – eine Wintersportwelt mit sagenhaften 1,2 Kilometern Piste und einer schwindelerregenden Bergkulisse von 55 Metern über dem Meeresspiegel! Wer braucht da noch die Silvretta Arena oder den Arlberg?

Doch das Beste: Während sich europäische Tourismusmanager panisch die Köpfe über das baldige Aus für den alpinen Wintersport zerbrechen, heißt es in China: "Macht doch einfach noch mehr Hallen!" Warum sich mit lästigen Jahreszeiten oder Gletscherschmelze herumschlagen, wenn es die Lösung direkt aus dem Kühlaggregat gibt?

Und Hand aufs Herz: Ist es nicht sowieso viel angenehmer, bei konstanten -3°C und ohne unvorhersehbare Lawinengefahr seine Schwünge zu ziehen? Nie mehr mühsames Anstehen am Skilift, nie mehr panisches Zittern bei den Worten "Lawinenwarnstufe 4"! Stattdessen gibt’s ein perfekt klimatisiertes Ambiente und als Après-Ski wartet garantiert kein Jagertee, sondern ein wohltuender Matcha-Latte.

Bleibt nur noch eine Frage: Wann folgt der nächste Schritt? Kommt bald ein "Tiroler Almhütten Erlebnispark" mitten in der Wüste Dubais? Oder vielleicht ein "Schwarzwald-Themepark" in Singapur? Man darf gespannt sein – während in den Alpen das Tauwetter naht, boomt die Zukunft des Skisports vielleicht in der Tiefkühltruhe.

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Montag, 24. März 2025

Kühe für den Frieden, Satire

 

Kühe für den Frieden!

Von Joana Angelides

 


Ein bahnbrechendes Friedensmodell erschüttert die Weltgemeinschaft: Waffenruhe gegen Kühe! Eine Verhandlungsstrategie, die aufhorchen lässt – und Appetit auf mehr macht. Denn wenn das Schule macht, könnte man Friedensabkommen bald mit exotischeren Währungen aushandeln: Waffenstillstand gegen Trüffel? Ein Nichtangriffspakt gegen die letzten funktionierenden Druckerpatronen? Oder gar ein globaler Frieden gegen das absolute Menschenrecht auf pünktliche Bahnverbindungen?

Doch bevor die Fantasie mit uns durchgeht, werfen wir einen Blick auf den neuesten Diplomatie-Coup: General Muhoozi Kainerugaba, Leiter der Volksverteidigungsstreitkräfte Ugandas, hat offenbar genug vom leidigen Konflikt mit dem Nuer-Stamm im Südsudan. Seine revolutionäre Idee: Die Nuer sollen sich ergeben und ihm dafür tausend Kühe übergeben.. Eine elegante Lösung – schließlich ist jede Kuh nachhaltiger als eine Rakete und liefert nebenbei auch noch Milch für den Morgenkaffee.

Man stelle sich die Möglichkeiten vor: Hätte Trump von diesem Ansatz gewusst, hätte er der Ukraine statt "Bodenschätze für Waffen" womöglich "Maiskolben gegen Panzer" vorgeschlagen. Und was würde ein Plagiatsjäger dazu sagen? Geistiger globaler Diebstahl? Ein Verstoß gegen die Genfer Konventionen des diplomatischen Einfallsreichtums?

Der General, bekannt für seine bescheidenen und überhaupt nicht provokativen Aussagen, teilte seine revolutionären Friedenspläne stolz auf X (früher Twitter): "Ich habe genug vom Töten der Nuer. Sagt eurem Führer Riek Machar, er soll kommen und vor Präsident Salva Kiir niederknien." Diplomatie in ihrer reinsten Form! Manche setzen auf Vermittlungsgespräche, andere auf internationale Sanktionen – Kainerugaba bevorzugt poetische Demütigung.

Uganda mischte sich einst in den Südsudan-Konflikt ein, um Präsident Kiir zu schützen und die Hauptstadt Juba zu sichern. Nun wäre es doch viel einfacher gewesen, gleich von Anfang an Kühe als strategische Verhandlungsmasse einzuplanen. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald eine UNO-Resolution: "Hör auf zu schießen, hier ist ein Hochlandrind!"

Die Welt darf gespannt sein, welche Friedenswährung als nächstes die große Bühne betritt. Ziegen für Bodenschätze? Kartoffeln für Abrüstung? Oder vielleicht ganz simpel: Ein Händedruck gegen gesunden Menschenverstand?

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Sonntag, 23. März 2025

Die iden des März, Glosse

 



Die Iden des März schlagen wieder zu!

Von Jona Angelides

Glosse




Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

Doch siehe da, der März bleibt seiner Tradition treu! Während in Budapest und Istanbul die Menschen auf die Straßen gehen, könnte man fast meinen, der Geist der römischen Republik feiere ein Revival. Orbán und Erdoğan blicken vermutlich nervös über die Schulter – nicht etwa, weil Brutus persönlich hinter ihnen steht, sondern weil das Volk unruhig wird.

Man stelle sich vor: Ein Wahrsager auf dem Budapester Heldenplatz ruft Orbán zu – „Hüte dich vor den Iden des März!“ Daraufhin setzt der Regierungschef schnell ein weiteres Notstandsgesetz in Kraft. In Istanbul wiederum könnte Erdoğan in einem spontanen Demokratieanfall versuchen, das Wort "Protest" aus dem Wörterbuch zu streichen – sicher ist sicher.

Und während Historiker sich fragen, ob sich die Geschichte nicht doch wiederholt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Vielleicht hat Cäsar damals einfach nur Pech gehabt. Heute würde er nicht auf dem Senatsboden verbluten – sondern einfach ein paar Twitter-Accounts sperren lassen.

 

 

Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

Doch siehe da, der März bleibt seiner Tradition treu! Während in Budapest und Istanbul die Menschen auf die Straßen gehen, könnte man fast meinen, der Geist der römischen Republik feiere ein Revival. Orbán und Erdoğan blicken vermutlich nervös über die Schulter – nicht etwa, weil Brutus persönlich hinter ihnen steht, sondern weil das Volk unruhig wird.

Man stelle sich vor: Ein Wahrsager auf dem Budapester Heldenplatz ruft Orbán zu – „Hüte dich vor den Iden des März!“ Daraufhin setzt der Regierungschef schnell ein weiteres Notstandsgesetz in Kraft. In Istanbul wiederum könnte Erdoğan in einem spontanen Demokratieanfall versuchen, das Wort "Protest" aus dem Wörterbuch zu streichen – sicher ist sicher.

Und während Historiker sich fragen, ob sich die Geschichte nicht doch wiederholt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Vielleicht hat Cäsar damals einfach nur Pech gehabt. Heute würde er nicht auf dem Senatsboden verbluten – sondern einfach ein paar Twitter-Accounts sperren lassen.

 

 

Julius Cäsar hatte es kommen sehen – oder zumindest sein Wahrsager, der ihn warnte. Doch wie es mit großen Staatsmännern so ist: Warnungen sind für sie oft nur hinderliche Details. Und so stolperte der Diktator ahnungslos in die berühmteste Messerstecherei der Antike.

Doch siehe da, der März bleibt seiner Tradition treu! Während in Budapest und Istanbul die Menschen auf die Straßen gehen, könnte man fast meinen, der Geist der römischen Republik feiere ein Revival. Orbán und Erdoğan blicken vermutlich nervös über die Schulter – nicht etwa, weil Brutus persönlich hinter ihnen steht, sondern weil das Volk unruhig wird.

Man stelle sich vor: Ein Wahrsager auf dem Budapester Heldenplatz ruft Orbán zu – „Hüte dich vor den Iden des März!“ Daraufhin setzt der Regierungschef schnell ein weiteres Notstandsgesetz in Kraft. In Istanbul wiederum könnte Erdoğan in einem spontanen Demokratieanfall versuchen, das Wort "Protest" aus dem Wörterbuch zu streichen – sicher ist sicher.

Und während Historiker sich fragen, ob sich die Geschichte nicht doch wiederholt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Vielleicht hat Cäsar damals einfach nur Pech gehabt. Heute würde er nicht auf dem Senatsboden verbluten – sondern einfach ein paar Twitter-Accounts sperren lassen.

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Wikinger-Schatzfund, Satire

 

 

Wikinger-Schatzfund

Von Joana Angelides


 

Zwei Hobby-Sondengänger entdeckten Millionenwert und landeten in Haft.

In einem neuen Podcast beleuchtet ein Team der BBC die Geschichte der Schatzsucher Layton Davies und George Powell. Die beiden Sondengänger gelten bis heute als die meistgesuchten Verbrecher von Wales aller Zeiten.

Davies und Powell hatten am 2. Juni 2015 mit Metalldetektoren einen vergrabenen Wikingerschatz auf einem Ackerland in Herefordshire entdeckt und ausgegraben. Dabei handelte es sich um Goldschmuck, Silberbarren und Hunderte von Münzen aus der Zeit von König Alfred dem Großen im 11. oder 12. Jahrhundert. Historiker gehen davon aus, dass die Objekte von einer unbekannten Person, höchstwahrscheinlich einem Mitglied einer sich zurückziehenden Wikingerarmee, vergraben worden waren.

Doch statt die Gegenstände im geschätzten Wert von zwei bis zehn Millionen Pfund (2,4 bis über 11,9 Millionen Euro) bei den britischen Behörden zu deklarieren, verkauften sie die Männer unvorsichtiger Weise und machten damit einen erheblichen Gewinn. 2019 wurden Layton Davies und George Powell jedoch verhaftet.

Der Grund: Um auf dem Land eines Grundbesitzers nach Schätzen zu suchen, ist eine Genehmigung erforderlich. Powell und Davies hatten jedoch keine Erlaubnis und so wurden sie wenige Monate später von einem Gericht wegen des Diebstahls eines der größten Schatzfunde in der Geschichte Großbritanniens verurteilt. Wieder ein Gesetzesübertreter, der an der Bürokratie gescheitert ist, wie Al Capone seinerzeit!

 

Vier Jahre später wurde George Powell aus Newport zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, die später im Berufungsverfahren auf sechseinhalb Jahre reduziert wurden. Layton Davies aus Pontypridd erhielt eine achteinhalb Jahre lange Gefängnisstrafe, die später auf fünf Jahre reduziert wurde.

Die Männer verbüßten ihre Strafen, wurden aber im September 2024 vom Gericht zur Rückzahlung von jeweils rund 600.000 Pfund verurteilt. Der Richter war der Ansicht, dass sie weiterhin bis zu 270 Münzen und Schmuckstücke unrechtmäßig versteckten, um daraus Profit zu schlagen. Das geht gar nicht!

Davies wurde zu weiteren fünf Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er die geforderte Summe des Gerichts nicht zurückgezahlt hatte. Powell begab sich jedoch auf die Flucht. Seither wird der Schatzsucher gesucht. Er sitzt irgendwo am Strand  und poliert seine Goldmünzen und überlegt, ob sich Schatzsuche nicht doch auszahlt.

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Freitag, 21. März 2025

Eine kleine Katzengeschichte, Tiergeschichte

 

Eine kleine Katzengeschichte

Von Joana Angelides



 

Im nebligen London des Jahres 1883 lebte der junge Künstler Louis Wain mit seiner geliebten Ehefrau Emily in einem kleinen, aber gemütlichen Haus am Rande der Stadt. Die beiden hatten nicht viel, aber sie hatten einander und die Liebe zur Kunst. Eines regnerischen Herbsttages fand Emily ein kleines, zitterndes Kätzchen vor ihrer Tür. Seine großen, leuchtenden Augen blickten sie voller Hoffnung an.

"Louis, wir können ihn nicht einfach draußen lassen", sagte Emily sanft, als sie das Kätzchen in ihre Arme nahm. Ihr Mann lächelte und strich vorsichtig über das klamme Fell des Tieres.

"Dann soll er unser Peter sein", entschied Louis, und so fand das Kätzchen ein Zuhause.

Von diesem Tag an wurde Peter nicht nur ein treuer Gefährte, sondern auch die Muse von Louis Wain. Stunde um Stunde verbrachte der Künstler damit, ihn zu beobachten, seine Bewegungen auf Papier festzuhalten. Bald malte er Peter nicht mehr nur als einfaches Kätzchen, sondern als verspieltes Wesen mit menschlichen Zügen – aufrecht stehend, Tee trinkend, lächelnd. Seine Bilder wurden immer bekannter und brachten den Menschen Freude.

Doch das Glück der kleinen Familie währte nicht lange. Emilys Krankheit schritt unaufhaltsam voran, und bald konnte selbst Louis’ Kunst die Schatten nicht mehr vertreiben. Eines kalten Winterabends nahm sie seine Hand und flüsterte: „Male weiter, Louis. Lass die Welt sehen, wie besonders Katzen sind. Wie besonders unsere Peter ist.“ Und mit einem sanften Lächeln schlief sie für immer ein.

Louis' Herz zerbrach an diesem Verlust. Doch Peter blieb an seiner Seite, schmiegte sich an ihn in stiller Gesellschaft. In seiner Trauer malte Louis weiter – immer größere Augen, immer lebendigere Farben. Seine Katzen wurden wilder, ihre Muster verwoben sich mit verschlungenen Ornamenten. Die Menschen liebten seine Bilder, doch sie verstanden nicht, dass sie das Echo seines gebrochenen Herzens waren.

Jahre vergingen, und Louis verlor sich immer mehr in seiner Welt der Farben und Formen. Schließlich wurde er in eine Anstalt gebracht, doch sein Geist lebte weiter in seinen Bildern. Der Garten, den man ihm dort ließ, wurde bald von Katzen bevölkert – vielleicht ahnten sie, dass hier jemand war, der sie verstand.

Und so saß Louis oft in der Sonne, ein Kätzchen auf dem Schoß, und blickte mit sanftem Lächeln in eine Welt, die ihn vielleicht nicht mehr verstand – doch in der seine Katzen für immer weiterlebten.


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Wenn Milliardäre streiten, lacht der Golfplatz, Satire

 

Wenn Milliardäre streiten, lacht der Golfplatz

Von Joana Angelides



Mar-a-Lago – Was als eine strahlende Romanze zwischen dem USA- Präsidenten Donald Trump und Tesla-Mogul Elon Musk begann, entwickelte sich zunehmend zum Rosenkrieg der Superreichen. Laut anonymen Quellen – die sich ausschließlich in Steak-Restaurants und Golfclubs aufhalten – soll Trump sich mittlerweile über Musks omnipräsente Anwesenheit beklagen.

„Er taucht überall auf!“ Soll Trump in einem vertraulichen Gespräch gesagt haben, das zufällig von 37 Reportern mitgehört wurde. „Ich schlage einen Ball auf dem Golfplatz, und Elon steht plötzlich daneben mit einer PowerPoint-Präsentation: 'Was wäre, wenn wir den Golfball mit Solarenergie ausstatten?'“

Musks Vision: Ein smarterer Präsident?

Während Trump genervt wirkt, sieht Musk die Sache – natürlich – ganz anders. Auf X (ehemals Twitter, jetzt quasi sein persönliches Tagebuch) postete er:

„Trump und ich haben eine großartige Beziehung. Ich optimiere nur seinen Entscheidungsprozess mit Neuralink. Wer möchte keinen smarten Präsidenten?“

Allerdings könnte genau das der Knackpunkt sein. Denn die Vorstellung, dass jemand anderes als Trump selbst das Sagen hat, ist für den Präsidenten so undenkbar wie ein Steak „medium“.

„Wenn jemand entscheidet, dann ich!“, sagte Trump kürzlich in einem seiner berühmten Monologe. „Elon ist ein kluger Typ, aber er ist nicht so klug wie ich. Ich meine, er hat Elektroautos erfunden – ich habe Casinos mit vergoldeten Toiletten erfunden! Wer hat hier wirklich den größeren Erfolg?“

Melania sieht's pragmatisch: Ein Babysitter für Donald

Interessanterweise scheint eine Person mit der ganzen Angelegenheit überhaupt kein Problem zu haben: Melania Trump . Laut Insidern genießt sie es regelmäßig, wenn Musk sich mit ihrem Mann beschäftigt.

„Solange Elon da ist, kann ich in Ruhe meine Designertaschen ordnen“ , soll sie einer Freundin gesagt haben. „Er unterhält Donald mit seinen Raketen und Cyborg-Plänen, und ich kann in Ruhe das tun, was ich am besten kann – mich aus allem raushalten.“

Trumps Plan: Musk ins All schicken?

Doch wie wird Trump das Problem Musk lösen? Laut einer gut gefälschten Quelle überlegt Trump derzeit eine geniale Strategie: Er will Musk das tun lassen, was Musk am besten kann – in den Weltraum abhauen.

„Elon wollte doch eh zum Mars“, sagte Trump grinsend. „Ich gebe ihm einfach die einmalige Gelegenheit, den allerersten Space Force-Botschafter auf dem roten Planeten zu werden! Kostenlos! Nur Hin-, kein Rückflug!“

Ob Musk dieses großzügige Angebot annimmt, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt er aber offenbar weiter Trumps persönlicher Schatten – ein Schatten mit Milliarden auf dem Konto, Elektroautos im Gepäck und einem Tweet für jede Lebenslage.

 

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Mittwoch, 19. März 2025

Osterkrise 2025: Die USA im Eiernotstand, Satire

 Osterkrise 2025: Die USA im Eiernotstand –

Von Joana Angelides

Glosse



Nun verzweifelte Suche in Österreich! (Wie haben sie uns überhaupt gefunden?)

Die Vereinigten Staaten stehen vor einer beispiellosen Herausforderung: Die nationale Eiermangel-Panik macht sich breit – kein Rührei zum Frühstück, keine fluffigen Pancakes, keine Eierlikör-Exzesse in der Vorstadt. Die Supermärkte sind leergefegt, Schwarzmarktpreise für Eier schießen in die Höhe, und gefundene Geschäftsleute verkaufen hartgekochte Eier als Luxusgut im Juweliergeschäft! In ihrer Not wendet sich die Supermärkte an Eier-Dealer.  Eier werden in Hinterhöfen angeboten. Da bekommt der Ausdruck "Six-Pack" gleich eine andere Bedeutung!

„Hilf uns, Österreich – Du bist unsere einzige Hoffnung!“

Naja, in Schweden und Dänemark sind sie ja bereits abgeblitzt. Dort haben sogar die Hennen abgewinkt.  Denn womöglich wollen sie dann nicht nur die Eier, sondern auch gleich alle  Hühner kaufen, wegen der nationalen Sicherheit versteht sich.

Doch Michael Wurzer vom Geflügelwirtschafts-Verband Österreich lässt die verzweifelten Amerikaner abblitzen. „Sorry, aber wir brauchen unsere Eier selbst!“ Die österreichischen Hennen scharren verwirrt im Stroh – „Was, wir sollen unsere Eier über den Atlantik schicken? Mit dem Schiff? Kühl gelagert? In 28 Tagen?“ Nein, so funktioniert das nicht. Eine Notversorgung per Flugzeug, in Eier-Notbombern? Nur wenn man bereit ist, für einen Preis eines New Yorker Broadway-Tickets.

Der verzweifelte Plan B:

US-Bürger könnten selbst Hühner im Garten halten! Eine revolutionäre Idee – frische Eier, direkt aus dem eigenen Nest. Doch das Stadtvolk in New York gerät in Panik. Hühner auf den Dächern der Wolkenkratzer? Hahnenschrei um 4 Uhr morgens? Eine Apokalypse für die lärmgeplagten Großstädter! Während in Manhattan erste Entwürfe für Luxus-Penthäuser mit integrierten Hühnerställen kursieren, begründen Hipster in Kalifornien bereits „Egg-Sharing“-Start-ups: „Für nur 29,99 $ im Monat darfst du dein Frühstücksei selbst aus dem Nest holen – Bio, nachhaltig und mit Selfie-Option.“

Österreich bleibt weiterhin cool.

Während die Amerikaner fieberhaft nach alternativen Eierquellen googeln („Wie schmecken Straußeneier?“), bleibt die Lage in Österreich entspannt. „Keine Sorge, liebe Österreicher, wir haben genug Eier für Ostern“, so Wurzer. „Aber wenn mal eine bestimmte Packungsgröße fehlt, dann sind ausländische Eierräuber unterwegs!

Die USA bleiben hingegen ratlos. Vielleicht fängt man dort ja an, vegane Ostereier aus Avocados zu verstecken. Oder man ruft Elon Musk an, ob er nicht auf dem Mars Eier drucken kann. Frohe Eier-Suche!

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Dienstag, 18. März 2025

Streit um eine große Dame, Glosse

 

Streit um eine große Dame

Von Joana Angelides

Glosse



 

„Geben Sie uns die Freiheitsstatue zurück – La Grand Dame!“

Ein neuer diplomatischer Skandal erschüttert die transatlantischen Beziehungen: Der französische Europaabgeordnete Raphaël Glucksmann fordert von den USA die Rückgabe der Freiheitsstatue. Seine Begründung? Die Entscheidungen von Donald Trump widersprechen den Werten der Freiheit – und wenn die USA nicht mehr wüssten, wie man mit solchen Geschenken umgeht, dann solle man sie doch bitte schön wieder zurückgeben.

„Wir haben Euch die Freiheitsstatue voller Vertrauen überlassen – so wie Eltern einem Teenager das erste Auto schenken. Aber wenn der Teenager es gegen die Wand fährt, dann nimmt man ihm den Schlüssel wieder weg!“  Tönt es aus Frankreich.

Doch das Weiße Haus bleibt hart. Sprecherin Karoline Leavitt reagierte empört:

„Absolut nicht. Mein Rat an diesen… äh… unbekannten französischen Politikern wäre: Erinnere Deine Landsleute lieber daran, dass sie ohne die Vereinigten Staaten heute in Bierzelten sitzen und Bratwurst essen würden. Also ein bisschen mehr Dankbarkeit, s'il vous plaît.“

Während sich Historiker kopfschüttelnd fragten, ob Frankreich vor 1941 denn ein unentdecktes deutsches Sprachgebiet war, feierte Twitter die Bemerkung als „Meisterwerk der Geschichtsinterpretation“ .

Doch Frankreich bleibt hartnäckig. Präsident Emmanuel Macron berief eine Krisensitzung ein, bei der überlegt wurde, ob man als Retourkutsche die McDonald's-Filialen in Paris retournieren sollte.

„Wenn Sie unsere Freiheitsstatue nicht rausrücken, nehmen wir ihnen eben das, was ihnen wirklich heilig ist!“ soll einer der Sprüche gewesen sein.

Und wenn die USA doch nachgeben?  Peut-être !

 

Sollte Washington sich tatsächlich erweichen lassen und die Freiheitsstatue nach Frankreich zurückschicken, gibt es bereits einen Plan B: Die USA würden dann den Eiffelturm konfiszieren und an seiner Stelle eine 500 Meter hohe Burger-King-Krone errichten – mit dem offiziellen Namen: „Statue of Unlimited Refills.“ Man müsste dann wenigstens nicht leer über den Teich wieder zurückfahren!

Bis dahin bleibt die Freiheitsstatue jedoch, wo sie ist – und Frankreich muss sich mit seinen 15 Miniaturversionen in Paris zufriedengeben.

 

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Die US-Staatsverschuldung,

  Die US-Staatsverschuldung Von Joana Angelides Laut der Peter G. Peterson Foundation belief sich die US-Staatsverschuldung im März 20...